Antike — heute

Geschichte

Vier Epochen haben Spuren hinterlassen: thrakisch/griechisches Urdoviza, römisch, mittelalterlich/osmanisch und das moderne Primorsko mit den Jugendlagern.

Thrakisches und griechisches Urdoviza (6. Jh. v. Chr. – 1. Jh.)

Die kleine Halbinsel wird seit dem 6. Jh. v. Chr. von Thrakern bewohnt. Griechische Kolonisten aus Apollonia (Sozopol) nutzten sie als Hafenstation und nannten sie Urdoviza. Bedeutende Funde sind ein thrakischer Heiligtumskomplex am heutigen Südstrand und Reste hellenistischer Wohnbauten.

Römische Zeit (1.–4. Jh.)

Nach dem Übergang ins Römische Reich blieb Urdoviza eine kleine Hafenstation zwischen Apollonia und Agathopolis (Ahtopol). Aus dieser Zeit sind Straßenspuren, ein kleines Bad und einige Gräber erhalten — ausgestellt im Museum von Sozopol.

Mittelalter und Osmanisches Reich (6.–19. Jh.)

Im Mittelalter verlor Urdoviza / Kypria allmählich seine Hafenrolle. Unter osmanischer Herrschaft wurde es ein ruhiges Fischerdorf mit griechischer und bulgarischer Bevölkerung — rund 200 Häuser. Im 19. Jh. siedelten sich Flüchtlinge aus Ostthrakien und Kleinasien an.

Primorsko und die Jugendlager (1934 — heute)

1934 wurde die Stadt von Kypria in Primorsko umbenannt. Ab 1952 entstand das Internationale Jugendzentrum, das bis 1989 über 400.000 junge Menschen aus mehr als 50 Ländern aufnahm. Nach der Wende wurde Primorsko zu einem ruhigen Familienresort — bevorzugte Alternative zum belebten Sonnenstrand, besonders für russische und deutsche Gäste.

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Beginnen Sie Ihren Tag in Primorsko

Morgens Baden am Nordstrand, Mittag am Hafen, Nachmittag am Südstrand oder Ausflug nach Ropotamo, Abends Spaziergang an der Promenade.