6. Jh. v. Chr. — heute

Geschichte

Vier Epochen mit sichtbaren Spuren: thrakisch, griechisch-römisch, byzantinisch/mittelalterlich bulgarisch und Wiedergeburt.

Thrakisches Mesembria (6.–1. Jh. v. Chr.)

Die Siedlung wurde im 6. Jh. v. Chr. von dorischen Kolonisten aus Megara auf einem thrakischen Vorposten gegründet. Sie hieß Mesembria — vermutlich nach dem thrakischen Anführer Melsas. Aus dieser Zeit stammen Festungsmauern und Terrakotta-Funde im Archäologischen Museum.

Römische Zeit (1. Jh. v. Chr. – 4. Jh. n. Chr.)

Nach der Eingliederung ins Römische Reich wurde Mesembria ein belebter Hafen — prägte eigene Münzen und baute den Handel aus. Aus römischer Zeit sind Bäder und Mauerabschnitte erhalten.

Byzanz & mittelalterliches Bulgarien (5.–14. Jh.)

Die Stadt gehörte abwechselnd zu Byzanz sowie zum Ersten und Zweiten Bulgarischen Reich — mehrfach wechselten die Herrscher. 812 wurde sie von Khan Krum erobert. In dieser Zeit entstanden die meisten Kirchen: Hl. Sophia (Alte Metropolitankirche), Christ Pantokrator, Hl. Johannes Aliturgetos u.a.

Osmanische Zeit & Wiedergeburt (1453–1878)

Unter osmanischer Herrschaft behielt Nessebar seinen Status als christliche Metropolitanstadt. Im 18.–19. Jh. entstanden die charakteristischen Wiedergeburtshäuser mit hölzernen Erkern; viele dienen heute als Museen, Hotels und Restaurants.

Befreiung & UNESCO (1878 — heute)

Nach der Befreiung 1878 wurde Nessebar ein bulgarisches Fischerdorf. 1956 wurde die Altstadt zum Architektur- und Archäologiereservat erklärt, 1983 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Heute ist sie eines der meistbesuchten Ziele an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

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